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Unterwegs im Muldetal


Eine Radtour im Mai 2018 -
von Thallwitz nach Wurzen und zurück


Blühender Mohn in der Muldenaue bei Wasewitz
Blühender Mohn in der Muldenaue bei Wasewitz

Mai - eine der schönsten Zeiten, eine Radtour zu unternehmen. Ab Thallwitz geht es zunächst auf der wenig befahrenen Landstraße in Richtung Kollau. Wenige Meter hinter der imposanten Eiche, die den historischen Grenzverlauf zwischen dem Königreich Sachsen und dem Königreich Preußen markiert, biegt man nach links auf einen aphaltierten Weg ein. Vorbei am "Stillen Wasser", einem alten Muldearm, geht es weiter über Wasewitz nach Canitz.
Blick zum Park Canitz Wasserwerk Canitz Muldebrücke Canitz

Das kleine Dorf Canitz, eines der "Wasserdörfer", war schon früher bei Ausflüglern sehr beliebt. Leider hat der Gasthof, bekannt für seine köstliche Hausmannskost, seit einigen Jahren geschlossen.
Südlich des Ortes geht es weiter über die Fußgängerbrücke. Über eine Treppe geht es nach oben. Das Rad muß getragen oder über eine rechtsseitige Schiene hinaufgeschoben werden. Oben angelangt bietet sich ein weiter Blick über die naturbelassenen Aue beidseits der Mulde. Ein schmaler Wiesenweg führt zum Püchauer Muldendamm.

Blick in die Muldenaue bei Canitz Mulde bei Canitz Blick über die Aue nach Püchau
Muldenaue bei Canitz

Direkt hinter dem Damm biegt man links ab. Ein kurzer geschotterter Abschnitt führt entlang des Muldedammes am Schusterbusch, einem alten Muldearn, vorbei. Entlang des Dammes geht es an Dögnitz und Nepperwitz vorbei weiter südwärts in Richtung Wurzen.

Schusterbusch Blick nach Wurzen Blick nach Wurzen
Am Muldedamm in Richtung Wurzen

Nahe Nepperwitz steht im Mai der Hochwasserschutzdamm entlang der Mulde in voller Blütenpracht. Vor dem Panorama der über tausendjährigen Stadt Wurzen blühen dann tausende Margeriten.

Grubnitz
Grubnitz

Bald ist Grubnitz erreicht. Hier wird der Muldedamm überquert und es geht ostwärts über eine dem landwirtschaftlichen Verkehr vorbehaltenen Straße zur Muldebrücke.
Immer wieder schweift der Blick über die Muldeaue nach Wurzen mit Schloss, Dom und Mühlenwerken. Auch von der Grubnitzer Brücke lohnt der Blick auf die meist friedlich dahinfließende Mulde und die herrliche Auenlandschaft beidseits des Flusses.
Hinter der Brücke über dem Mühlgraben bietet sich die Möglichkeit zur Einkehr in der Gaststätte "Rodelbahn".

Blick nach Wurzen Blick nach Wurzen Mulde bei Grubnitz

Wer mag, kann eine Runde durch das historische Stadtzentrum von Wurzen fahren. Marktplatz, Mariendom und Schloss sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die Wurzen zu bieten hat.

Blick nach Wurzen Mühlenwerke Wurzen Schloss Wurzen

Vorbei am Stadtpark im Norden der Stadt geht es dann auf den Radweg neben der Staatsstraße 11 in Richtung Norden weiter. Durch Nischwitz und vorbei an Canitz und Wasewitz geht es zurück zum Ausgangspunkt der kleinen Radtour - nach Thallwitz. Leider ist der Gasthof "Zum Reußische Hof" im April 2019 einem verheerenden Brand zum Opfer gefallen. Hoffentlich wird hier bald wieder die gastronomische Tradition weiter geführt.

Mohn Mohn Mohn
Klatschmohn zwischen Canitz und Wasewitz

Im Mai leuchten die Felder des Wassergutes Canitz oft leuchtend rot. Ökologische Landwirtschaft wird hier im Wasserschutzgebiet groß geschrieben.



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